Serie von Brandstiftungen im Landkreis Neu-Ulm aufgeklärt – Drei Tatverdächtige (17–20) ermittelt

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Der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm ist ein Ermittlungserfolg nach einer Serie von Brandstiftungen gelungen. Nach intensiver Spurensicherung und Auswertung von Hinweisen konnten drei deutsche Tatverdächtige im Alter von 17 bis 20 Jahren identifiziert werden. Die Ermittlungen stehen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen und dauern an.

Ausgangspunkt der Serie waren zwei Gartenhüttenbrände in Weißenhorn am 04.10.2025 und 13.10.2025. In Tatortnähe kontrollierte Einsatzkräfte zwei Personen, bei denen sich konkrete Zusammenhänge ergaben. Weitere Ermittlungen führten zu einem dritten Beteiligten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Neu-Ulm Durchsuchungsbeschlüsse, die inzwischen vollzogen wurden.

Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Trio insgesamt sieben Taten zwischen 19.05.2025 und 28.10.2025 im Bereich Neu-Ulm und Weißenhorn begangen hat. Im Stadtteil Neu-Ulm-Ludwigsfeld wurden zudem drei Containerbrände registriert. Der Sachschaden beläuft sich bislang auf rund 23.000 Euro.

Die Kriminalpolizei prüft weiterhin Tathergang und Tatmotiv sowie mögliche weitere Zusammenhänge. Ergebnisse aus der laufenden Beweismittelauswertung stehen noch aus.

Hinweise an die Redaktion/Leserschaft: Sollten Bürgerinnen und Bürger ergänzende Beobachtungen zu den genannten Brandorten und -zeiten gemacht haben, bittet die Polizei um Mitteilung bei der zuständigen Dienststelle.

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