Zwei junge deutsche Männer meldeten sich am Sonntag, 07.12.2025 bei der Polizeiinspektion Krumbach und erstatteten Anzeige wegen Erpressung auf sexueller Grundlage – bekannt als „Sextortion“.
Nach Polizeiangaben ähnelte sich der Tatablauf in beiden Fällen: Über ein soziales Netzwerk nahm eine unbekannte Frau Kontakt auf; aus einem harmlosen Chat entwickelte sich ein Videotelefonat, in dem die späteren Opfer zu sexuellen Handlungen bewegt wurden. Diese Aufnahmen nutzten die Täter anschließend zur Erpressung und drohten mit Veröffentlichung, sollten Geldzahlungen ausbleiben. Die Männer zahlten nicht und wandten sich an die Polizei.
Polizei rät: So reagieren Betroffene richtig
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Nicht zahlen, nicht weiter kommunizieren – Zahlungen beenden die Erpressung meist nicht.
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Beweise sichern: Chatverläufe, Profil-Links, Zahlungsaufforderungen, Zeitpunkte (Screenshots).
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Profile melden und blockieren (Plattform melden).
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Anzeige erstatten bei der örtlichen Polizei.
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Konten und Privatsphäre prüfen: Passwörter ändern, Zwei-Faktor-Login aktivieren, Freundesliste und Sichtbarkeit einschränken.
Wer Hinweise zu ähnlichen Fällen hat oder selbst betroffen ist, sollte sofort die Polizei verständigen.








