Am Donnerstagmorgen, 04.12.2025, kam es kurz nach 7 Uhr am nördlichen, unbeschrankten Bahnübergang in Breitenbrunn im Unterallgäu zu einem schweren Verkehrsunfall: Ein in Richtung Breitenbrunn fahrender Transporter (Bulli) übersah eine aus Krumbach kommende Regionalbahn.
Der Triebwagen erfasste den Transporter und schleifte ihn bis zum Stillstand mit. Verletzt wurde niemand – der Fahrer des Transporters wurde verletzt, die neun Fahrgäste der Bahn oder der Triebfahrzeugführer blieben unverletzt. Durch die Kollision wurde zudem eine Telefonleitung beschädigt.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle; Notarzt und Rettungsdienst sichteten alle Beteiligten. Beamte der Polizeiinspektion Mindelheim sicherten die ersten Spuren, bis die Bundespolizei die weiteren Maßnahmen übernahm.
+ POLIZEIMELDUNG +
Am Donnerstagmorgen gegen 07:00 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Breitenbrunn. Ein Pkw-Lenker überquerte dort die Gleise, übersah dabei allerdings den herannahenden Zug, welcher von Krumbach Richtung Pfaffenhausen fuhr. Der Zugführer konnte den Zusammenstoß trotz eingeleiteter Notbremsung nicht verhindern. Der Pkw wurde an der Beifahrerseite vom Zug erfasst und ca. 100 Meter an den Gleisen entlang geschoben, bis beide Fahrzeuge zum Stillstand kamen. Der 58-jährige kosovarische Fahrer des Pkws wurde durch den Unfall leicht verletzt und wurde zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
Der Zugführer, sowie die neun Passagiere, blieben unverletzt. Am Pkw entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Der Pkw musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schaden am Zug beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Der Zug konnte nach der Unfallaufnahme weiterfahren. Vor Ort wurde die Unfallstelle durch die Freiwilligen Feuerwehren Breitenbrunn und Pfaffenhausen abgesichert. Gegen den Fahrer des Pkw wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet.






















