Am Montagmorgen, 01.12.2025 kam es in einer Memminger Spedition zu einem Gefahrgutaustritt, der einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei auslöste. In einer Umschlaghalle wurde ein 1.000 Liter fassender Kunststoffcontainer beschädigt, aus dem eine giftige und ätzende Flüssigkeit austrat.
Ein Lagerarbeiter war bei Versandvorbereitungen mit einem Hubwagen unterwegs und stieß dabei unabsichtlich gegen den bereitstehenden Container. Durch den Anstoß wurde dieser so beschädigt, dass eine größere Menge des Gefahrstoffs auslief. Der Mitarbeiter reagierte umgehend und dichtete das Leck notdürftig ab, wodurch ein weiteres Auslaufen verhindert wurde.
Der Lagerarbeiter blieb unverletzt. Auch sonst wurden keine Personen verletzt, da in dem Betrieb regelmäßig geübte Notfall- und Räumungsabläufe für derartige Zwischenfälle schnell griffen. Die Halle konnte zügig geräumt und abgesichert werden.
Die Feuerwehren Amendingen und Memmingen rückten unter Atemschutz an, sicherten den beschädigten Container und banden die ausgelaufene Flüssigkeit fachgerecht. Nach ersten Erkenntnissen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt.
Neben dem Rettungsdienst und einem Fachberater des THW waren zwei Streifen der Polizeiinspektion Memmingen sowie der Gefahrguttrupp der Autobahnpolizei Memmingen im Einsatz. Letzterer hat die weiteren Ermittlungen zum genauen Ablauf des Gefahrgutaustritts übernommen.









