Gefahrguteinsatz bei DACHSER in Memmingen – Gefahrstoffaustritt in Speditionshalle – keine Gefahr für die Bevölkerung

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Am Montagmorgen, 01.12.2025, kam es auf dem Werksgelände der Firma DACHSER in Memmingen zu einem Gefahrguteinsatz. Kurz nach 07.30 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Donau-Iller die Meldung über einen Gefahrstoffaustritt in einer Speditionshalle ein.

Umgehend wurden mehrere Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Memmingen, der Rettungsdienst sowie die Polizei alarmiert und zum Einsatzort entsandt.

Gefährlicher Stoff tritt aus IBC-Behälter aus

Nach ersten Informationen der Polizei war in der Speditionshalle ein sogenannter IBC-Behälter mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern beschädigt worden. Aus diesem trat ein gefährlicher Arbeitsstoff aus.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen unter entsprechenden Schutzmaßnahmen vor, brachten den Gefahrstoffaustritt schnell unter Kontrolle und banden den auslaufenden Stoff.

Halle geräumt – keine Verletzten, keine Gefahr für die Bevölkerung

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Austritts wurde die betroffene Halle durch das Sicherheitspersonal der Firma DACHSER vollständig geräumt. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden keine Personen verletzt.

Die Polizei und Feuerwehr betonen, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefahr bestand. Der Einsatz konzentrierte sich auf den betroffenen Hallenbereich auf dem Firmengelände.

Szenario war erst vor wenigen Wochen Übungslage

Genau dieses Einsatzszenario – Gefahrstoffaustritt in einer Speditionshalle – hatten die Feuerwehren der Stadt Memmingen und der Stadt Kaufbeuren erst vor wenigen Wochen im Rahmen einer groß angelegten Übung auf dem Gelände der Firma DACHSER trainiert.

Die realitätsnahe Vorbereitung dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Lage am Montagmorgen rasch beherrscht und der Gefahrstoff fachgerecht aufgenommen werden konnte.

Die Ermittlungen zu Ursache und genauem Ablauf des Austritts dauern an.

+ POLIZEIMELDUNG – 02.12.2025 +

Gefahrgutaustritt bei Spedition

Am Montagmorgen ereignete sich bei einer Memminger Spedition ein Unfall, bei dem es zu einem Austritt von Gefahrgut kam. Ein Lagerarbeiter stieß bei Versandvorbereitungen in einer Umschlaghalle mit einem Hubwagen unabsichtlich gegen einen bereitstehenden 1.000 Liter fassenden Kunststoffcontainer. Dabei wurde dieser beschädigt, sodass eine größere Menge einer giftigen und ätzenden Flüssigkeit auslief. Der Lagerarbeiter dichtete das Leck notdürftig ab, was ein weiteres Auslaufen verhinderte. Glücklicherweise wurde er dabei nicht verletzt. Auch sonst kamen keine Personen zu schaden, da die bei der Firma regelmäßig geübten Abläufe für solche Zwischenfälle gut funktionierten und die Halle zügig geräumt werden konnte. Die Feuerwehren Amendingen und Memmingen konnten unter Atemschutz den beschädigten Container sichern und die ausgelaufene Flüssigkeit binden. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt. Neben dem Rettungsdienst und einem Fachberater des THW waren zwei Streifen der PI Memmingen und der Gefahrguttrupp der Autobahnpolizei Memmingen im Einsatz, der auch die weiteren Ermittlungen führt.

 

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