Am Mittwochmorgen, 26.11.2025, kam es auf der Autobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Vöhringen und Illertissen zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Kurz vor 6 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Donau-Iller über den Notruf 112 die Meldung über einen brennenden Lkw ein.
Der Fahrer eines Lkw-Gespanns bemerkte während der Fahrt eine starke Rauchentwicklung am Anhänger, ausgelöst durch einen brennenden Reifen. Zunächst versuchte er, das Gespann auf einen nahegelegenen Parkplatz zu lenken, stellte jedoch fest, dass dieser bereits vollständig mit anderen Lastwagen belegt war.
Daraufhin entschied sich der Fahrer, seinen Lkw bis auf die Einfädelspur zu ziehen und dort anzuhalten. Mehrere alarmierte Feuerwehren rückten an und begannen umgehend mit den Löscharbeiten. Unter schwerem Atemschutz wurde der Brand am Anhänger gelöscht.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn Füssen zunächst komplett gesperrt werden. Nach dem Erstangriff der Feuerwehr konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden. Dennoch bildete sich ein längerer Rückstau, der sich bis in den Bereich Nersingen/Senden zurückzog.
Die zuständige Autobahnpolizei übernahm die Absicherung der Einsatzstelle und die Ermittlungen zur genauen Brandursache. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden und eine deutliche Beeinträchtigung des morgendlichen Berufsverkehrs.








