Love-Scam im Landkreis Neu-Ulm: Frau verliert knapp 30.000 Euro an „Liebesbetrüger“

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Eine Frau mittleren Alters ist Opfer eines Liebesbetrugs (Love-Scam) geworden. Über soziale Medien lernte sie einen Mann kennen, der sich als niederländischer Autohändler ausgab. Der Kontakt intensivierte sich im Jahr 2025 über Chats und Messenger. Immer wieder bat der Täter um kurzfristige Geldüberweisungen – angeblich zur Begleichung spontaner Zollforderungen im Zusammenhang mit Fahrzeugverkäufen.
In der Summe überwies die Geschädigte knapp 30.000 Euro. Erst als sie sich im Nachgang beim deutschen Zoll informierte, flog die Masche auf.

So funktioniert Love-Scam:
Täter – oft aus dem Ausland – bauen online emotionales Vertrauen auf, nutzen falsche Identitäten und gestohlene Profilbilder. Später werden akute Notlagen vorgetäuscht (Zoll, Krankenhaus, gesperrte Konten), um Geldforderungen durchzusetzen.

Präventionstipps:

  • Misstrauisch bei Geldforderungen von Online-Bekanntschaften.

  • Keine Ausweiskopien, Konto- oder Kreditkartendaten teilen.

  • Bilder per Rückwärtssuche prüfen; bei Zweifel Polizei oder Verbraucherschutz kontaktieren.

  • Überweisungen ins Ausland besonders kritisch prüfen.

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