Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Pfronten kontrollierten am 08.11.2025 gegen 00:30 Uhr einen Pkw in Fahrtrichtung auf der A7 bei Dietmannsried in Richtung Füssen. Der 23-jährige Fahrer legte zunächst einen rumänischen Reisepass vor – Ermittlungen ergaben jedoch, dass das Dokument seinem Zwillingsbruder gehört. Hintergrund des Täuschungsversuchs: Dem Mann war in Deutschland die Fahrerlaubnis entzogen, er durfte somit kein Kraftfahrzeug führen.
Bei der Fahrzeugdurchsuchung fanden die Beamten im Kofferraum eine geladene Schreckschusswaffe. Da der 23-Jährige keinen kleinen Waffenschein vorweisen konnte, wurde die Waffe sichergestellt. Den Mann erwarten Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie falscher Namensangabe.
Die 18-jährige Beifahrerin aus Moldau hatte den visumsfreien Bezugszeitraum um 56 Tage überschritten und hielt sich damit illegal in Deutschland auf. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet; zudem erhielt sie eine behördliche Ausreiseaufforderung.









