Über mehrere Monate wurde eine 65-jährige Frau aus Bad Wörishofen über einen Nachrichtendienst von einem betrügerischen „Investor“ kontaktiert. Der Mann gab sich als erfolgreicher Vermittler für KI-Investments aus und präsentierte der Geschädigten zunächst ein angeblich eigenes, äußerst profitables Portfolio. Mit falschen Angaben und versprochenen hohen Renditen brachte er die Frau dazu, mehrere größere Geldbeträge zu überweisen.
Auf Täteranweisung installierte die 65-Jährige sogenannte Trading-Apps und zahlte dort erhebliche Summen ein. Zugriff auf das Geld erhielt sie nicht mehr – es entstand ein finanzieller Schaden im hohen sechsstelligen Bereich.
Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat die Ermittlungen zur Identifizierung der Täterschaft übernommen und warnt eindringlich:
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Keine Investitionen über unbekannte Kontakte/Messenger tätigen.
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Keine sensiblen Daten oder Fernzugriffe (Apps/Tools) freigeben.
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Anbieter prüfen (Impressum, BaFin-Registrierung) und im Zweifel unabhängig beraten lassen.
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Bei Verdacht sofort Polizei verständigen und Zahlungen umgehend bei der Bank reklamieren.
Wer ähnliche Kontaktaufnahmen erhält, sollte nicht reagieren, Chats dokumentieren und Anzeige erstatten.









