Memmingerberg: Grenzpolizei entdeckt gefälschte EU-Dokumente – Einreise verweigert, mehrere Verstöße festgestellt

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Die Grenzpolizeiinspektion Memmingen hat am 29. Oktober 2025 am Flughafen Memmingen mehrere Verstöße aufgedeckt:

  • Gefälschte Reisedokumente:
    Im Handgepäck eines 24-jährigen Albaners fanden die Fahnder einen gefälschten italienischen Reisepass sowie eine gefälschte italienische Identitätskarte, jeweils mit seinem Lichtbild. Zuvor waren in seinem albanischen Reisepass auffällige Ein- und Ausreisestempel festgestellt worden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise eingeleitet; die Dokumente wurden beschlagnahmt. Er wurde behördlich zur Ausreise verpflichtet.

  • Einreise verweigert:
    Ein 26-jähriger Moldauer, aus Chisinau angereist, konnte seine touristische Reiseabsicht nicht glaubhaft machen. Ein Abholer wollte ihn direkt in eine Arbeiterunterkunft bringen. Die Beamten wiesen ihn zurück; die Einreise wurde verweigert.

  • Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz:
    Bei Ausreisekontrollen stellten die Beamten fünf Personen fest, die ihre erlaubte Aufenthaltsdauer überschritten hatten: zwei Frauen aus dem Kosovo, ein 22-jähriger Moldauer sowie ein serbisches Ehepaar. Gegen alle wurden Strafverfahren eingeleitet und Sicherheitsleistungen in dreistelliger Höhe erhoben; anschließend reisten sie in ihre Heimatländer aus.

Die Maßnahmen unterstreichen die konsequente Kontrolle von Ein- und Ausreisen sowie die Ahndung von Dokumentenbetrug und Aufenthaltsverstößen am Allgäu-Airport.

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