Landshut: Messerangriff auf Polizei – Schussabgabe, drei Beamte verletzt, Tatverdächtiger schwer verletzt

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Am Montagnachmittag, 20. Oktober 2025, griff ein 30-Jähriger nach bisherigen Erkenntnissen zwei Polizeibeamte mit einem Messer an. Zuvor hatte die Mutter des Mannes die Polizei verständigt: Ihr Sohn befinde sich in einer psychischen Ausnahmesituation, sei äußerst aggressiv und halte sich unberechtigt in ihrer Wohnung auf.

Beim Eintreffen forderten die Einsatzkräfte den Mann auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Daraufhin kam es zum Messerangriff – in dessen Folge gab ein Beamter einen Schuss in Richtung des Angreifers ab. Der 30-Jährige zog sich in die Wohnung zurück; das Objekt wurde umstellt und weitere Kräfte wurden hinzugezogen. Gegen 14:30 Uhr erfolgte die Festnahme.

Bilanz des Einsatzes: Zwei Polizeibeamte wurden durch den Messerangriff verletzt, eine weitere Beamtin erlitt im Verlauf ebenfalls Verletzungen. Alle drei werden im Krankenhaus behandelt. Der Tatverdächtige wurde durch die Schussabgabe am Oberkörper schwer verletzt und befindet sich ebenfalls in klinischer Behandlung. Angehörige und eingesetzte Kräfte werden durch speziell geschulte Polizeibeamte betreut.

Die Staatsanwaltschaft Landshut und die Kriminalpolizeiinspektion Landshut ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil der Polizeibeamten. Die Prüfung der Rechtmäßigkeit des polizeilichen Schusswaffengebrauchs hat – wie üblich – das Bayerische Landeskriminalamt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Landshut übernommen.

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