Ein 59-jähriger Mann ist Opfer einer Erpressung über einen Messengerdienst geworden. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Mann von einer vermeintlichen Chatpartnerin kontaktiert. Nach zunächst unverfänglichen Nachrichten kam es schließlich zum Austausch intimer Fotos.
Kurze Zeit später zeigte die Frau ihr eigentliches Ziel: Sie drohte, die erhaltenen Bilder im Internet zu veröffentlichen, sollte der Mann nicht einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag zahlen. Aus Angst vor einer Veröffentlichung ging der Geschädigte zunächst auf die Forderung ein. Doch dabei blieb es nicht – die Täterin verlangte weitere Zahlungen.
Daraufhin entschloss sich der 59-Jährige, die Polizei Burgau einzuschalten und Anzeige zu erstatten. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Sextortion-Masche: Täter nutzen soziale Netzwerke und Messengerdienste, um Vertrauen aufzubauen, intime Inhalte zu erschleichen und diese anschließend als Druckmittel einzusetzen. Betroffene sollen sich umgehend an die Polizei wenden und keinesfalls weitere Zahlungen leisten.








