Grenzpolizei Memmingen verweigert Einreise – falsche Identitäten und vermisster Jugendlicher entdeckt

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Am 25.08.2025 kam es am Flughafen Memmingen zu mehreren bedeutenden Vorfällen im Rahmen der Einreisekontrollen durch die Grenzpolizeiinspektion Memmingen.

Zwei Männern wird Einreise verweigert

Zunächst untersagten die Beamten einem 43-jährigen Serben die Einreise nach Deutschland. Gegen ihn bestand ein schengenweites Einreiseverbot der französischen Behörden, weshalb er mit dem nächsten Flug nach Belgrad zurückgeschickt wird.

Auch ein 25-jähriger Mazedonier wurde zurückgewiesen. Er versuchte, sich mit einer gefälschten slowenischen Identitätskarte als EU-Bürger auszugeben. Ermittlungen ergaben, dass der Mann seit fast drei Jahren unter falscher Identität in Deutschland lebt. Gegen ihn laufen nun Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und illegalen Aufenthalts. Zusätzlich wurde ein mehrjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt.

Vermisster Jugendlicher aufgegriffen

In einem weiteren Fall stießen die Beamten bei der Kontrolle eines Fluges aus Malta auf einen 16-jährigen Syrer, der von den griechischen Behörden als vermisst gemeldet war. Der Jugendliche reiste allein und nutzte eine verfälschte schweizerische Identitätskarte. Wie er an das Dokument gelangte und ob eine organisierte Struktur dahintersteckt, wird nun ermittelt.

Da die familiäre Situation des Jugendlichen unklar ist, hat das Jugendamt des Landratsamts Unterallgäu die weitere Betreuung übernommen.

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