Mutter erliegt schweren Verletzungen im Klinikum – Autobahn stundenlang voll gesperrt
Am Donnerstagabend, den 21. August 2025, kam es gegen 21:20 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Füssen zu einem schweren Verkehrsunfall, der tragisch endete. Eine 28-jährige Autofahrerin aus dem Unterallgäu verlor gemeinsam mit ihrer zweijährigen Tochter in einem Skoda Fabia die Kontrolle über ihr Fahrzeug, vermutlich aufgrund von Aquaplaning bei Starkregen.
Der Pkw prallte zunächst in die Mittelschutzplanke. Wenig später geriet auch ein 38-jähriger Mercedes-Fahrer ins Schleudern, da er mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war. Sein Fahrzeug kollidierte mit dem Skoda, der daraufhin gegen die rechte Leitplanke gedrückt wurde.
Die junge Mutter wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr Memmingen schwer verletzt befreit. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wo sie trotz intensiver Behandlung verstarb. Ihr zweijähriges Kind erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Mercedes-Fahrer und seine 34-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls verletzt in Kliniken eingeliefert.
Zur Klärung der genauen Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft einen Gutachter an. Die A7 blieb zwischen dem Autobahnkreuz Memmingen und der Anschlussstelle Memmingen-Süd für rund fünf Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei Memmingen richtete eine Umleitung ein. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Die Autobahnpolizeistation Memmingen bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich unter 08331-100311 zu melden.









