Missverständnis löst Alarm bei Wasserwacht, Feuerwehr und Polizei aus
Roßhaupten. Ein vermeintlicher Unglücksfall am Schmuttersee führte am Dienstag zu einem größeren Rettungseinsatz. Ein aufmerksamer Angler hatte bemerkt, dass eine 66-jährige Frau ihren Badeplatz vorbereitet, jedoch über Stunden nicht zurückgekehrt war – ungewöhnlich, da sie zuvor stets nach wenigen Minuten wieder am Platz gewesen war.
Rettungskräfte alarmiert – Suchaktion am See
Da ein Badeunfall nicht ausgeschlossen werden konnte, verständigte der Angler die Einsatzkräfte. Polizei, Wasserwacht, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten mit Booten, Fahrzeugen und sogar einem Rettungshubschrauber an, um nach der Frau zu suchen.
Frau kehrt unversehrt zurück
Noch während der ersten Suchmaßnahmen kam die 66-Jährige unversehrt zurück – sie war lediglich auf einer Fahrradtour unterwegs und hatte den Platz zwischenzeitlich verlassen. Über den Großeinsatz zeigte sie sich verwundert.
Polizei lobt Aufmerksamkeit des Anglers
Die Polizei betonte, dass sowohl der Angler als auch die Frau kein Fehlverhalten zeigten. Das schnelle Reagieren des Mannes sei lobenswert, da es im Ernstfall entscheidend hätte sein können. Um Missverständnisse künftig zu vermeiden, empfiehlt die Polizei, „Nachbarn“ am See bei längerer Abwesenheit zu informieren. Auch bei SUP-Boards rät die Polizei, Namensschilder zu nutzen, damit herrenlos treibende Bretter leichter zugeordnet werden können.









