Massiv überladener Kleintransporter auf A7 bei Memmingen gestoppt

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Polizei stellt 62 Prozent Überladung fest – Fahrer muss hohe Sicherheitsleistung zahlen

Am Montagabend, gegen 20:30 Uhr, kontrollierte die Autobahnpolizei Memmingen einen Kleintransporter, der auf der A7 in Richtung Norden unterwegs war. Das Fahrzeug, für ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen ausgelegt, war mit fast zwei Tonnen Metall überladen. Eine Wägung ergab eine Gewichtsüberschreitung von mehr als 62 Prozent.

Der 23-jährige Fahrer, der keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste vor Ort eine Sicherheitsleistung im mittleren dreistelligen Bereich hinterlegen. Außerdem durfte er seine Fahrt erst fortsetzen, nachdem ein Teil der Ladung umgeladen worden war.

Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass der Fahrer – im gewerblichen Güterverkehr unterwegs – keine Tageskontrollblätter mitführte. Damit war eine Überprüfung von Lenk- und Ruhezeiten nicht möglich. Auch hierfür musste er eine weitere Sicherheitsleistung im niedrigen dreistelligen Bereich zahlen.

Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem nach der Straßenverkehrszulassungsordnung und dem Fahrpersonalgesetz.

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