Notbremsassistent löst Auffahrunfall auf der A7 bei Neu-Ulm aus

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Am Dienstagnachmittag kam es im Baustellenbereich der A7 bei Neu-Ulm in Fahrtrichtung Füssen zu einem Verkehrsunfall, der durch die automatische Notbremsfunktion eines Fahrzeugs ausgelöst wurde. Zwei Fahrzeuge befuhren hintereinander den betroffenen Abschnitt, als ein Verschwenk der Fahrbahn – gekennzeichnet durch weiße Leitlinien und Baken – offenbar zur Fehlinterpretation durch das Assistenzsystem eines der Fahrzeuge führte.

Der Spurhalteassistent erkannte den Verlauf der Baustelle vermutlich als Fahrbahnverlassen, woraufhin der Notbremsassistent abrupt eine Vollbremsung einleitete. Die nachfolgende 38-jährige Fahrerin konnte ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Vordermann auf.

Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt, allerdings beziffert die Verkehrspolizei Günzburg den entstandenen Sachschaden auf rund 8.000 Euro. Aufgrund der besonderen Umstände des Unfalls entschieden sich die Beamten, auf ein Verwarnungsgeld zu verzichten und beließen es bei einer mündlichen Verwarnung.


Zusammenfassung:

Ein durch die Baustellenführung fehlgeleitetes Fahrassistenzsystem verursachte auf der A7 bei Neu-Ulm eine automatische Notbremsung. Eine nachfolgende Pkw-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und verursachte einen Auffahrunfall. Es entstand ein Schaden von etwa 8.000 Euro, verletzt wurde niemand.

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