Bei dem tragischen Zugunglück am 27. Juli 2025 auf der Bahnstrecke zwischen Riedlingen und Munderkingen wurden nach aktuellem Stand (28.07.2025) 36 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren. Drei weitere Personen wurden zwar in Kliniken gebracht, konnten jedoch unverletzt wieder entlassen werden.
Besonders tragisch: Drei Menschen kamen ums Leben – darunter der 32-jährige Lokführer, ein 36-jähriger Mitarbeiter der Zuggesellschaft (beide aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis) sowie eine 70-jährige Passagierin aus dem Landkreis Sigmaringen.
Rund 50 Personen im Zug – Polizei sucht weitere Insassen
Nach neuesten Erkenntnissen befanden sich rund 50 Personen im Regionalexpress. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich mehrere bislang unbekannte Fahrgäste noch vor Eintreffen der Rettungskräfte vom Unglücksort abholen ließen. Die Kriminalpolizei Biberach bittet diese Personen dringend, sich unter Telefon 0731/1880 zu melden, um zur lückenlosen Rekonstruktion des Unfallhergangs beizutragen.
Mehrere Ermittlungsbehörden vor Ort – Fahrtenschreiber sichergestellt
Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat Biberach geführt, unterstützt durch Experten der Bundespolizei und die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU). Der Fahrtenschreiber des Zuges wurde bereits zur technischen Auswertung sichergestellt. Zusätzlich wurde auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Ravensburg ein geologisches Gutachten in Auftrag gegeben – mutmaßlich, um einen möglichen Erdrutsch infolge starker Regenfälle als Unfallursache zu prüfen.
Die umfangreichen Bergungsarbeiten dauern weiter an, ein Abschluss der Maßnahmen ist derzeit nicht absehbar.
Tragisches Zugunglück bei Riedlingen: Drei Tote, 50 Verletzte – Hangrutsch als mögliche Ursache









