Am späten Dienstagnachmittag, dem 24. Juni 2025, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A96 in Fahrtrichtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Wangen-Nord kam es zu einem dramatischen Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem polnischen Sattelzug.
Der Sattelzug war aufgrund einer Reifepanne gezwungen, auf dem Seitenstreifen anzuhalten. Dabei ragte ein Teil des Aufliegers noch in die rechte Fahrspur hinein – mit fatalen Folgen. Ein Autofahrer aus dem Raum Friedrichshafen erkannte die Gefahrenstelle zu spät und krachte in das Heck des Sattelzugs. Durch den heftigen Aufprall wurde die gesamte rechte Seite seines Fahrzeugs aufgerissen, auch der Auflieger des Lkw wurde erheblich beschädigt.
Nach der Kollision schleuderte der Pkw zunächst nach links gegen die Schutzplanke und wurde anschließend wieder auf den Standstreifen zurückgeschleudert. Augenzeugen alarmierten umgehend den Notruf 112 und informierten die Integrierte Leitstelle Oberschwaben über das schwere Unfallgeschehen.
Sofort rückten zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Feuerwehr Wangen im Allgäu zur Unfallstelle aus. Die Verkehrspolizei Kißlegg übernahm die Sicherung des Bereichs und begann mit der Unfallaufnahme. Der verletzte Autofahrer wurde vom Rettungsdienst in das Klinikum Wangen gebracht.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kam es auf der A96 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
+ POLIZEIMELDUNG +
Einen Verletzten und hohen Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der A 96 bei Wangen-Nord. Der 34-jährige Fahrer eines Lastwagen-Gespanns, der in Richtung München unterwegs war, musste aufgrund einer Reifenpanne auf dem Standstreifen anhalten. Dabei ragte das Heck seines Gespanns teils in die rechte Fahrspur. Ein nachfolgender 34 Jahre alter Autofahrer erkannte diese Gefahr nicht und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen das Eck des Aufliegers. Sein Toyota wurde über die Fahrbahn geschleudert und prallte gegen beide seitliche Leitplanken, bevor es auf den Standstreifen zum Stehen kam. Der Lenker des Pkws erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. An seinem Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Der Schaden am Lkw-Gespann wird ebenfalls auf mehrere 10.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die rechte Fahrbahn war für Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme bis etwa 23.30 Uhr gesperrt.
























