Am Freitagabend, 14.03.2025, fuhr ein 61-Jähriger gegen 18:15 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A96 in Richtung Lindau. Kurz vor der Anschlussstelle Stetten kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf die dort beginnende Schutzplanke auf. Er drückte über 100 Meter der Planken nieder und riss sich dabei den kompletten unteren Motorbereich auf. Anschließend fuhr er an der Anschlussstelle ab und stellte seinen Lkw in der Nähe ab, von wo aus er die Polizei informierte. Die stark auslaufenden Betriebsstoffe verteilten sich auf der gesamten Fahrstrecke bis zum Abstellort. Gegenüber der Polizei gab der Unfallverursacher als Grund einen „Blackout“ an. Er kann sich nicht erinnern, warum er nach rechts abgekommen war.
Zur Absicherung der Unfallstelle und Abbinden der ausgelaufenen Betriebsstoffe war die Feuerwehr Erkheim eingesetzt. Die Autobahnmeisterei musste den kompletten Ausfahrtstreifen sperren. Zur Reinigung der mit Öl verschmutzen Fahrbahn von der Autobahn über die ST2037 bis zum Abstellort des Sattelzuges musste ein Fachunternehmen anrücken. Zur Entfernung des nicht mehr fahrbereiten und total beschädigten Sattelzuges war eine Abschleppunternehmen beauftragt.
Der entstandene Gesamtschaden wird momentan auf über 100.000 Euro geschätzt. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.









