Vöhringen | Verstopftes Ofenrohr sorgt für Feuerwehreinsatz

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Am Montagvormittag, 24.02.2025, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Vöhringen zu einem Brand in einer Wohnung mit starker Rauchentwicklung. Mutmaßlich ursächlich dafür war das Anheizen eines Ölofens mit verstopftem Abgasrohr.

Gegen 10:20 Uhr, wurde der Integrierten Leitstelle Donau-Iller eine Rauchentwicklung in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im nördlichen Teil Vöhringens mitgeteilt. Durch Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Vöhringen konnte festgestellt werden, dass offenbar ein Ölofen in der Wohnung eines Mannes eine starke Rauchentwicklung verursacht hatte. Durch beherztes Einschreiten der Feuerwehrkräfte konnte die weitere Entstehung eines Brandes in der Wohnung verhindert werden. Der Senior konnte die Wohnung selbstständig verlassen, wurde jedoch mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Andere Bewohner wurden nicht verletzt. In der Wohnung entstand durch die Rußentwicklung ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 8.000 Euro. Die Hausverordnung des Mehrfamilienhauses sieht vor, dass sich jede Partei eigenverantwortlich um die Beschaffung einer Heizung bemühen und somit auch selbstständig um die Wartung kümmern muss. Das Rohr des Ölofens war nach derzeitigem Kenntnisstand verstopft, wodurch es zur Verrauchung der Wohnung kam. Ob das Ofenrohr regelmäßig gereinigt wurde und Wartungsmaßnahmen durchgeführt wurden, muss noch geprüft werden. Die Ermittlungen der Polizei Illertissen dauern an.

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