Am Montagabend, 28.10.2024, war ein Großaufgebot von Polizeikräften der Autobahnpolizei Memmingen, des Flughafens und der Schleierfahndung der Grenzpolizei Lindau auf der BAB A96 bei Memmingen im Einsatz. Der gesamte Verkehr, der in Richtung Lindau unterwegs war, wurde über den Parkplatz Burgacker geleitet. Dort hatte das THW Memmingen den gesamten Parkplatz ausgeleuchtet, um die Arbeit der Polizei zu unterstützen. Jedes Fahrzeug wurde von den Polizeibeamten ins Visier genommen, und nach Erfahrung, Gefühl und Einschätzung durchgewunken oder eben genauer kontrolliert.
Die Polizeibeamten ließen sich die Führerscheine, Ausweise und Fahrzeugpapiere aushändigen, dann mussten die Insassen aussteigen und wurden kurz abgetastet zur Sicherheit der Einsatzkräfte. Die Papiere wurden von den geschulten Augen der Schleierfahnder auf Sicherheitsmerkmale überprüft, daraufhin erfolgte eine Abfrage im Fahndungssystem. Im Anschluss wurden die Fahrzeuge unter die Lupe genommen. Immer wieder schauten Beamte unter das Auto, den Kofferraum auch das Fahrzeuginnere wurde in Augenschein genommen. Sie wissen, wo sie hinschauen müssen, und sie kennen die Verstecke von Schmuggler.
Auch der Polizeihund kam immer wieder zum Einsatz und schnüffelte das Fahrzeuginnere und das Gepäck ab. Dafür wurde er auch entsprechend belohnt. Fündig wurde er immer, auch wenn die Drogenduftprobe vorher von der Hundeführerin versteckt wurde, denn ein Polizeihund braucht Erfolge, damit er zielgerichtet und erfolgreich arbeitet. Was man sehen und spüren konnte, er und seine Hundeführerin haben Spaß an ihrer Arbeit.
Auch der Schwerlastverkehr und die Gefahrguttransporte wurden nicht ausgelassen. Bremsanlagen, Abgaseinrichtungen, Ladungssicherung, Kennzeichnung und die Transportpapiere standen hier im Vordergrund. Die Verkehrssicherheit der Lkw, die Lenk- und Ruhezeiten (Sozialvorschriften) der Fahrer, Drogen und Alkohol wurden auch hier mit überprüft. Speziell geschulte Beamte kennen die Technik, aber auch die technischen Veränderungen der Fahrzeuge und haben hier ein waches Auge darauf.
Im Herbst steigen auch die Einbruchzahlen wieder. Oft sind die Banden mit Transportern unterwegs, um ihr Diebesgut zu abzutransportieren. Auch dieser Komplex war bei den Kontrollen ein Schwerpunkt. Da musste mancher Fahrzeugführer zuschauen, wie sein Transporter kurzerhand einmal ausgeladen wurde.
Die Drohneneinheit des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West begleitete die Kontrolle und überwachte aus der Luft die Kontrollstelle.
Nur ganz wenige Verkehrsteilnehmer regten sich über die Polizeikontrolle und zeitliche Verzögerung auf. Die Beamten hatten aber auch für diese Personen Verständnis und konnten im ruhigen, geschulten Ton die Sinnhaftigkeit und die Notwendigkeit solcher Kontrollen erklären.
Die Zusammenfassung der Funde und eingeleiteten Verfahren wird die Polizei am Dienstag, 30.10.2024, veröffentlichen, wir werden dann entsprechend nachberichten.
Die fachliche Orientierung der Polizeibeamten auf bestimmte Themenkomplexe fordert viel Einsatz der Beamten, denn sie müssen sich ständig fortbilden, um mit der Technik, aber auch der Rafi Nese der Straftäter Stand zu halten.
Die Kontrollzeit von 18 bis 23 Uhr hat gezeigt, dass solche Kontrollaktionen wichtig sind. Auch das Ergebnis gibt den Beamten recht.
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