A7 – Wolfertschwenden | Sattelzug schleudert in Mittelleitplanke – Behinderung über drei Stunden

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Am frühen Donnerstagmorgen, 09.12.2021, befuhr ein 40-jähriger, osteuropäischer Kraftfahrer mit seinem Sattelzug den rechten der zwei Fahrstreifen der BAB A7 in Richtung Füssen. Zu diesem Zeitpunkt herrschte dort geringes Verkehrsaufkommen. Die Fahrbahn war wegen anhaltender Schneefälle schneeglatt. Kurz vor der Anschlussstelle Bad Grönenbach verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Sattelzug und schleuderte gegen die Mittelleitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sein Sattelzug erheblich beschädigt (Fahrzeugfront, linke Fahrzeugseite, Tank, Schaden ca. 30.000 Euro). Der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon.

Zwei mit einem Pkw BMW und einem Pkw Mercedes nachfolgende 31-Jährige konnten den auf der Fahrbahn liegenden Fahrzeugteilen nicht mehr rechtzeitig ausweichen (Reifen beschädigt, Schaden gesamt ca. 750 Euro).

Die Mittelleitplanke wurde auf eine Länge von ca. 25 Metern erheblich beschädigt (Schaden ca. 2.000 Euro). Da bei dem Zusammenstoß auch der Kraftstofftank des Sattelzugs aufgerissen worden war, musste die Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle aufwändig gereinigt werden.

Bei der Absicherung, Verkehrslenkung und Fahrbahnreinigung wurde die Autobahnpolizei Memmingen von der Feuerwehr Woringen unterstützt. Aufgrund der langwierigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der rechte Fahrstreifen musste für insgesamt über drei Stunden gesperrt werden.

Gegen den Unfallverursacher wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland hat, entrichtete musste er eine Sicherheitsleistung im unteren dreistelligen Bereich entrichten.