Kreiseinsatzzentrale Neu-Ulm bekommt neuen Leiter

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Die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) des Landkreises Neu-Ulm hat einen neuen Leiter. Martin Müller, hauptamtlich bei der Feuerwehr Neu-Ulm tätig und Kommandant der Feuerwehr Illerberg-Thal, hat die Aufgabe bereits zum 1. März 2026 übernommen. Landrätin Eva Treu überreichte ihm nun die Urkunde zur Ernennung.

Die Kreiseinsatzzentrale wird im Landkreis Neu-Ulm bereits seit 2013 betrieben. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Integrierte Leitstelle Donau-Iller (ILS) in Krumbach an ihre Belastungsgrenzen stößt. Das kann etwa bei Großschadenslagen, Starkregenereignissen, Hochwasser oder anderen Flächenlagen der Fall sein, wenn besonders viele Notrufe von Bürgerinnen und Bürgern sowie Funkrufe der Blaulichtorganisationen eingehen.

In solchen Situationen übernehmen Mitglieder der Feuerwehr Neu-Ulm die Besetzung der KEZ.

Mit Martin Müller steht nun ein erfahrener Feuerwehrmann an der Spitze der Einrichtung. Seine Aufgabe ist es, die Abstimmung zwischen der Leitstelle und den Führungskreisen im Landkreis so reibungslos wie möglich zu gestalten. Gerade bei größeren Schadenslagen bildet die Kreiseinsatzzentrale eine wichtige Kommunikationsbrücke im Katastrophenfall.

Auch technisch ist die Einrichtung nach Angaben des Landkreises modern ausgestattet. Die Kreiseinsatzzentrale verfügt unter anderem über Digitalfunk, neue Telefonanlagen und aktuelle Führungssoftware. Darüber hinaus stehen den wesentlichen Führungsstrukturen im Landkreis Neu-Ulm Satellitentelefone zur Verfügung.

An diese Technik ist unter anderem auch die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt angebunden. Damit soll die Einsatzfähigkeit auch in außergewöhnlichen Lagen bestmöglich sichergestellt werden.

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