Kreisbrandinspektion Unterallgäu: Ehrung für Jörg Viehweger, Abschied von Harald Krebs

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Bei der Frühjahresdienstversammlung der Unterallgäuer Feuerwehrkommandanten standen jetzt gleich zwei besondere Anlässe im Mittelpunkt: eine hohe Auszeichnung für langjährigen aktiven Dienst und ein Abschied nach vielen Jahren engagierter Arbeit für die Feuerwehren im Landkreis.

(von links) Kreisbrandrat Alexander Möbus, Jörg Viehweger, der das Ehrenzeichen in Gold erhielt, und Landrat Alex Eder. – Foto: Hannah Lindner

Feuerwehrehrenzeichen in Gold für Jörg Viehweger

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Jörg Viehweger das Feuerwehrehrenzeichen in Gold, das durch Staatsminister Joachim Herrmann verliehen wird. Damit wurde ein Feuerwehrmann ausgezeichnet, der sich über Jahrzehnte in besonderer Weise für die Sicherheit und Ausbildung im Unterallgäu eingesetzt hat.

Viehweger trat bereits 1985 in die Feuerwehr Loppenhausen ein. Ab 1995 war er dort zunächst stellvertretender Kommandant, ehe er von 1997 bis 2021 das Amt des Kommandanten innehatte. Darüber hinaus engagierte er sich von 1995 bis 2022 als Schiedsrichter.

Seit 2008 ist Viehweger zudem als Kreisausbilder für Funk und Kommunikation tätig. Im Jahr 2022 übernahm er zusätzlich die Aufgabe als Kreisbrandmeister für den Unterkreis 3 im Inspektionsbereich Nord.

Landrat Alex Eder und Kreisbrandrat Alexander Möbus würdigten bei der Übergabe des Ehrenzeichens insbesondere seine hohe fachliche Kompetenz sowie seine ruhige und kameradschaftliche Art. Diese werde nicht nur in seinem Unterkreis, sondern weit darüber hinaus sehr geschätzt.

(von links) Kreisbrandrat Alexander Möbus, Kreisbrandmeister Harald Krebs, der in den Ruhestand eintritt, und Landrat Alex Eder. – Foto: Hannah Lindner

Abschied von Kreisbrandmeister Harald Krebs

Neben der Ehrung von Jörg Viehweger stand auch ein Abschied im Mittelpunkt der Versammlung. Harald Krebs wurde von Landrat Alex Eder und Kreisbrandrat Alexander Möbus in den Ruhestand verabschiedet.

Krebs war für den Landkreis über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz aktiv. Knapp 15 Jahre arbeitete er als Kreisausbilder in der Modularen Truppausbildung und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung vieler Feuerwehrdienstleistender im Unterallgäu.

Auch in seiner Heimatfeuerwehr Ottobeuren übernahm er Verantwortung. Dort war er zwischen 2002 und 2014 als stellvertretender Kommandant tätig. Zusätzlich engagierte sich Harald Krebs zwölf Jahre lang als Kreisbrandmeister im Unterkreis 4 des Inspektionsbereichs West.

Dank für langjähriges Engagement im Ehrenamt

Bei der Verabschiedung dankten Eder und Möbus dem scheidenden Kreisbrandmeister für dessen unermüdliches Engagement für die Feuerwehr. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung überreichten sie ihm die Uhr der Kreisbrandinspektion – als Symbol für die ungezählten Stunden, Tage und Jahre, die Krebs in das Ehrenamt investiert hat.

Mit der Ehrung von Jörg Viehweger und dem Abschied von Harald Krebs wurde bei der Frühjahresdienstversammlung deutlich, wie stark die Unterallgäuer Feuerwehren vom langjährigen Einsatz und der Erfahrung engagierter Feuerwehrmänner profitieren.

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