Im Rahmen einer Sicherheitsübung am Kohlbergtunnel bei Erkheim auf der A96 am 15.04.2025 wurden die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen überprüft und zugleich die Alarm- und Einsatzpläne des Landkreises Unterallgäu sowie der Feuerwehren Erkheim und Mindelheim getestet.
Der Kohlbergtunnel ist seit 1994 in Betrieb. Täglich fahren mehrere tausend Pkw und Lkw durch die beiden Röhren – inzwischen seit rund 32 Jahren. Gerade deshalb sind regelmäßige Übungen und Kontrollen entscheidend, um Abläufe zu prüfen und mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen.

Hydranten-Anschluss hätte Notausgang versperrt
Bei der Sicherheitsprüfung fiel ein konkreter Mangel auf: Die Wasserabgänge an einem Hydranten waren so angebracht, dass angeschlossene Feuerwehrschläuche Teile eines Notausgangs hätten blockieren können. In einem Ernstfall wäre das ein erhebliches Problem – denn Notausgänge müssen jederzeit frei nutzbar bleiben.
Autobahn GmbH rüstet nach: Winkelstück sorgt für sichere Schlauchführung
Wie berichtet wird, hat die Autobahn GmbH den Mangel inzwischen behoben. Dazu wurde ein Winkelstück angebracht, das die Schlauchführung weg vom Notausgang lenkt. So bleibt der Fluchtweg frei, auch wenn Löschleitungen im Einsatz sind.
Das Beispiel zeigt: Oft sind es scheinbar kleine Details, die im Ernstfall große Wirkung haben können. Regelmäßige Überprüfungen und Übungen helfen, solche Punkte rechtzeitig zu finden – und zu korrigieren, bevor etwas passiert.
A96 – Sicherheitsübung in der Tunnelanlage bei Erkheim: Einsatzkräfte beweisen hohe Professionalität









