So ist der Landkreis Günzburg auf einen möglichen Blackout vorbereitet
Der tagelange Stromausfall in Berlin hat gezeigt, wie schnell und unerwartet ein Blackout eintreten kann. Der Landkreis Günzburg hat sich bereits vor einigen Jahren auf ein solches Szenario vorbereitet. Bei einem flächendeckenden Stromausfall funktionieren keine Telefone oder Handys mehr und auch die Notrufnummern 110 und 112 können nicht gewählt werden. Für solch einen Notfall stehen im Landkreis Günzburg sogenannte Leuchttürme und Notrufmeldestellen bereit.
Diese Einrichtungen dienen als Anlaufstellen für die Bevölkerung und zur Koordination von Hilfsmaßnahmen. Hier können rund um die Uhr über Digitalfunk Notrufe abgesetzt werden und die Bürgerinnen und Bürger erhalten die wichtigsten Informationen. Eine Liste aller Anlaufstellen ist auf der Website des Landkreises Günzburg unter folgendem Link zu finden: https://www.landkreis-guenzburg.de/energiekrise/. Da im Falle eines Blackouts auch das Internet nicht mehr funktioniert, ist es ratsam, sich vorsorglich über die Standorte der Leuchttürme und Notrufmeldestellen in der Nähe zu informieren. Der Landkreis Günzburg hat zudem Notstromaggregate angeschafft, um die Leuchttürme aufrechtzuerhalten.
Vor drei Jahren fand eine Katastrophenschutzübung mit mehr als 300 Beteiligten statt, bei der das Szenario eines Blackouts durchgespielt wurde, um die Notfallpläne zu testen und die Einsatzkräfte entsprechend zu schulen.
Der Landkreis Günzburg ist bestmöglich auf einen möglichen Blackout vorbereitet. Entscheidend ist aber auch, dass sich jeder Einzelne für einen möglichen Notfall vorsorgt. In jedem Haushalt sollte ein Notvorrat an Wasser und Lebensmitteln für eine Woche vorhanden sein. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte außerdem einen kleinen Vorrat zu Hause haben. Ebenso gehören Taschenlampen, batteriebetriebene Radios und Powerbanks zur Grundausstattung. Auf seiner Internetseite https://www.bbk.bund.de/ hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe wichtige Informationen und Hinweise zusammengestellt, wie sich jeder Einzelne auf einen länger andauernden Stromausfall vorbereiten kann, welche Lebensmittel sich zur Lagerung eignen und wie viel Wasser pro Person und Tag im Notfall vorrätig sein sollte.









