Magirus zieht positive Transformations-Bilanz 2025: Produktivität verdreifacht, Lieferzeiten kürzer – Wachstumskurs bis 2030

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Magirus meldet Fortschritte in der Transformation – klare Ausrichtung auf Qualität und Liefertreue

Der Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ausrüster Magirus zieht im Rahmen seines umfassenden Transformationsprozesses eine positive Zwischenbilanz für 2025. Das Traditionsunternehmen kündigt an, 2026 weiter konsequent auf Qualität, Verlässlichkeit und Verantwortung zu setzen – zentrale Werte, die im Einsatzfall entscheidend seien, wenn Einsatzkräfte ihrer Technik voll vertrauen müssen.

Produktivität verdreifacht – Lieferzeiten spürbar kürzer

Nach Unternehmensangaben konnte Magirus seine Produktivität im Jahr 2025 verdreifachen und zugleich die Lieferzeiten spürbar verkürzen. COO Harry Oortwijn führt die Entwicklung auf einen klaren Fokus zurück: Qualität, Liefertreue und eine stabile Ausbringung hätten oberste Priorität. Gleichzeitig betont er, man sei „noch nicht am Ziel“ – in den kommenden 18 Monaten sollen insbesondere Produkt- und Servicequalität weiter verbessert werden.

Auftragsbestand steigt – Drehleiter-Segment verdoppelt

Auch beim Auftragsbestand verzeichnet Magirus nach eigenen Angaben einen deutlichen Zuwachs. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Drehleitern: Hier habe sich die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Diese Entwicklung wertet das Unternehmen als Beleg für steigendes Vertrauen in die operative Leistungsfähigkeit und die stabileren Prozesse.

Vertrieb wird neu aufgestellt: Mehr direkte Kundennähe

Ein weiterer Baustein des Transformationsplans ist die Neuausrichtung der Vertriebsstruktur. Magirus setzt dabei auf direktere Kundenbetreuung, um Marktanforderungen früher zu erkennen, die Kapazitätsplanung zu verbessern und schneller reagieren zu können. Die neue Struktur soll zudem eine engere Begleitung der Kunden über den gesamten Projektverlauf ermöglichen – ein Faktor, der laut Unternehmen auch zur finanziellen Stabilität beiträgt.

Wachstum durch Übernahme: Achleitner ergänzt Portfolio

Für zusätzliche Wachstumsperspektiven sorgt 2025 zudem die Übernahme des österreichischen Spezialfahrzeugherstellers Achleitner. Magirus will damit Kompetenzen erweitern und Kunden künftig ein breiteres Spektrum an einsatzkritischen Spezialfahrzeugen anbieten – insbesondere für Einsätze in unwegsamem Gelände oder komplexe Sicherheitsaufgaben. CEO Fatmir Veselaj sieht in der Portfolio-Erweiterung, stabilisierten Prozessen und der Einführung einer Plattform-Organisation wichtige Schritte, um die operative Exzellenz nachhaltig zu sichern. Weitere gezielte Übernahmen werden laut Unternehmen geprüft.

Langfristiges Ziel: Umsatzverdopplung bis 2030

Mit Blick nach vorn formuliert Magirus ein ambitioniertes Ziel: Der Umsatz soll bis 2030 verdoppelt werden. CFO Mathias Scholz verweist darauf, dass klare Governance, saubere Schnittstellen und konsequentes Projektmanagement entscheidend seien, um in einem herausfordernden Marktumfeld nachhaltig wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken zu können.

Über Magirus

Magirus steht seit 1864 für Brand- und Katastrophenschutztechnik und bietet unter anderem Drehleitern, Lösch- und Rüstfahrzeuge, Roboterlösungen sowie digitale Flotten- und Einsatzmanagementsysteme. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.500 Mitarbeitende an Standorten in Ulm, Graz, Brescia, Chambéry und Schongau.

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