In den Lechtaler Alpen im Gemeindegebiet von Tarrenz wurde am 10. August 2025 eine 38-jährige Deutsche tot aufgefunden. Die Frau war am Heiterwandgrat vermutlich abgestürzt. Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe Imst lokalisierten zwei Tage später die mutmaßliche Absturzstelle in 2.450 Metern Höhe.
Fund der Verunglückten
Eine Wandergruppe war am Vormittag des 10. August auf dem E4-Wanderweg von der Anhalter Hütte in Richtung Osten über das Hinterbergjoch unterwegs. Etwa 400 Meter nach dem Joch entdeckte eine Teilnehmerin Ausrüstungsgegenstände unterhalb der Heiterwand-Nordseite.
Die Frau verließ den Weg, um nachzusehen, und stieß dabei auf eine Leiche. Sie alarmierte umgehend die Polizei.
Bergung per Hubschrauber
Die Tote wurde mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“ und Alpinpolizisten mittels Tau aus rund 2.050 Metern Höhe geborgen.
Am 12. August führten die Ermittler der Alpinen Einsatzgruppe Imst weitere Untersuchungen durch und identifizierten am Heiterwandgrat auf 2.450 Metern die vermutliche Absturzstelle, markiert durch ausgebrochene Felsen.
Ermittlungen
Die Frau konnte inzwischen als 38-jährige deutsche Staatsbürgerin identifiziert werden. Die Polizei Tirol und die Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin zur Unfallursache. Hinweise auf Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.









