Bitcoin kaufen: So geht es schnell & sicher

Selbst der sicherheitsorientierte Sparer, der vor Jahren nur mit einem Sparbuch und einer Kapitallebensversicherung, die einen garantierten Gewinn am Ende der Laufzeit versprach, gearbeitet hat, befasst sich heute mit „riskanten“ Produkten. Denn die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB), die auch in absehbarer Zukunft kein Ende finden wird, hat die damaligen Spar- wie Veranlagungsprodukte, die sehr wohl eine Hilfe waren, sofern man ein Vermögen aufbauen wollte, unbrauchbar werden lassen.

Der Aktienmarkt mag hier eine interessante Alternative geworden sein. Aber es gibt auch immer mehr Deutsche, die ihr Geld in den Rohstoff- oder Devisenmarkt investieren. Ein immer größer werdender Teil befasst sich zudem mit dem Kryptomarkt. Doch wer sein Geld in Bitcoin, Litecoin, Ether oder Ripple steckt, der sollte wissen, dass es nicht nur die Chance auf hohe Gewinne gibt. Das Risiko darf keinesfalls unterschätzt werden.

Wer sein Geld in den Kryptomarkt steckt, der muss von Anfang an wissen, dass es immer wieder zu Verlusten kommen kann. Ganz egal, wie vielversprechend die Prognosen auch sind. Daher sollte immer nur frei verfügbares Kapital investiert werden.

Was 2020 zu erwarten ist

Im Jahr 2017 war ganz klar zu erkennen, dass es darum geht, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Wer bereits im Januar in den Bitcoin investiert hat, durfte sich kurz vor Weihnachten über einen enorm hohen Gewinn freuen. Lag der Bitcoin-Kurs nämlich zu Beginn des Jahres bei 1.000 US Dollar, so kratzte die Kryptowährung im Dezember an der 20.000 US Dollar-Grenze. 2018 folgte dann der Absturz – der Bitcoin büßte rund 80 Prozent seines Werts ein. Hat man also zu spät verkauft oder ist zu spät eingestiegen, so musste ein schmerzhafter Verlust dokumentiert werden.

Ein ähnliches Spiel konnte im Jahr 2019 beobachtet werden. Im Frühjahr kletterte der Bitcoin-Preis von 3.000 US Dollar auf fast 14.000 US Dollar – Mitte September lag man auf einmal nur noch bei 6.500 US Dollar. Das Jahr wurde im Bereich der 7.000 US Dollar abgeschlossen.

Natürlich sind die Prognosen für 2020 vielversprechend. Einerseits liegt das an der immer stärker werdenden Nachfrage, der steigenden Akzeptanz sowie auch an der Tatsache, dass wohl mit Libra eine Kryptowährung auf den Markt kommt, die sehr wohl für frischen Wind sorgen könnte. Andererseits steht das Bitcoin-Halving bevor. Und nach jedem Halving startete der Bitcoin bislang einen Höhenflug, der in der Regel mit einem neuen Allzeithoch endete. Doch hier muss man vorsichtig sein: Jeder Höhenflug endete mit einem gravierenden Absturz – es geht also auch 2020 darum, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.

Die Spekulation mit der Preissteigerung

Glaubt man an eine Wertsteigerung des Bitcoin, so ist es ratsam, wenn man Coins der Kryptowährung erwirbt. So kann man über Marktplätze oder Börsen seine Fiatwährung gegen Bitcoins tauschen, diese sodann in der Wallet aufheben, dem digitalen Portemonnaie, und dann verkaufen, wenn das gewünschte Preisniveau erzielt wurde. Das Prinzip erinnert hier doch ein wenig an den Aktienkauf – jedoch gibt es ein paar Unterschiede: Der Aktienmarkt ist nicht so volatil wie der Kryptomarkt; wer zudem Coins einer Kryptowährung erwirbt, darf nur auf eine Preissteigerung hoffen – besitzt man Aktien, so erwirbt man nicht nur Teile eines Unternehmens und somit auch ein Stimmrecht bei der Aktionärshauptversammlung, sondern kann sich mitunter auch auf eine Gewinnbeteiligung in Form der Dividende freuen.

Geht es nach oben oder nach unten?

Man kann aber auch über News Spy oder einem CFD Broker auf den Kursverlauf wetten. Das heißt, es geht hier nicht unweigerlich darum, dass der Preis des Bitcoin steigen muss. Denn im Zuge des CFD Handels kann man bei richtiger Markteinschätzung auch dann in die Gewinnzone rutschen, obwohl der Bitcoin an Wert verloren hat.

Beim CFD Handel ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich. Da hier mit Hebel gearbeitet werden kann, mag zwar nur eine geringe Investitionssumme erforderlich sein, mit dieser wird aber ein hoher Betrag bewegt, sodass Bewegungen am Kryptomarkt deutlich spürbar sind. Wer den Markt falsch einschätzt und zudem auf risikoreduzierende Instrumente, beispielsweise auf Stop Loss, verzichtet hat, muss hohe Verluste akzeptieren.

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