Start Biberach Biberach: Bund gibt 3,76 Millionen Euro für Stadion-Sanierung frei

Biberach: Bund gibt 3,76 Millionen Euro für Stadion-Sanierung frei

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat 3,76 Millionen Euro Zuschuss für die Sanierung des Biberacher Stadions bewilligt. - Foto: Bild von Pexels auf Pixabay

Das Stadion an der Königsbergallee in Biberach kann umfassend saniert und modernisiert werden. Wie die Bundestagsabgeordneten Martin Gerster (SPD) und Wolfgang Dahler (CDU) mitteilen, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags einen Zuschuss in Höhe von 3.760.000 Euro bewilligt. Damit übernimmt der Bund fast die Hälfte der geplanten Investitionskosten.

Nach den vorliegenden Angaben ist eine grundlegende Erneuerung des Stadions vorgesehen. Der Sanierungsbedarf betrifft unter anderem das Spielfeld, die Laufbahn, die Leichtathletikanlagen, die Funktionsräume, Umkleiden und sanitären Anlagen. Auch das undichte Tribünendach, die bislang nur eingeschränkte Barrierefreiheit sowie technische und energetische Modernisierungen sollen in Angriff genommen werden.

Gerster betont, dass das Stadion seit Jahren dringend erneuert werden müsse. Die Anlage werde intensiv von sechs Vereinen sowie von tausenden Schülerinnen und Schülern aus neun Schulen genutzt und sei damit ein zentraler Standort für den Schul- und Vereinssport in Biberach. Dahler bezeichnete die Förderung als wichtiges Signal für den Breitensport und für die kommunale Infrastruktur.

Insgesamt sollen in das Projekt laut den Angaben 8,4 Millionen Euro investiert werden. Die Förderung ist Teil der sogenannten Sportmilliarde, mit der der Bund den Sanierungsstau bei kommunalen Sportstätten verringern will. Ziel ist es, Städte und Gemeinden bei Investitionen in Sportplätze, Hallen und weitere Einrichtungen zu entlasten.

Mit dem Beschluss aus Berlin kann die Stadt Biberach nun die nächsten Schritte für die Umsetzung vorbereiten. Aus Sicht der beiden Abgeordneten profitieren von der Sanierung nicht nur Schulen und Vereine, sondern auch regionale Unternehmen und Handwerksbetriebe.