Beschäftigte mit 35 bis 44 Wochenstunden haben höchste Stundenlöhne

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Berlin – Arbeitnehmer, die wöchentlich zwischen 35 und 44 Stunden arbeiten, erzielen nach einem Bericht von „Bild“ (Montag) die höchsten Stundenlöhne. Im Durchschnitt verdienen männliche Beschäftigte im Westen 18,54 Euro pro Stunde und im Osten 13,74 Euro, schreibt die Zeitung unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Frauen, die zwischen 35 und 44 Stunden pro Woche arbeiten, erzielen demnach Durchschnittslöhne von 15,52 Euro (West) und 13,11 Euro (Ost).

Liegt die Wochenarbeitszeit unter 35 Stunden oder bei 45 Stunden und mehr, fallen die Stundenlöhne geringer aus, heißt es in dem Bericht weiter. Männliche Arbeitnehmer mit weniger als 15 Wochenstunden Arbeit verdienen durchschnittlich 9,48 Euro (West) beziehungsweise 7,20 Euro (Ost). Bei Frauen sind es 11,08 Euro (West) beziehungsweise 12,86 Euro (Ost). Wer zwischen 15 und 25 Stunden arbeitet, erhält als Mann im Westen 15,87 pro Stunde, im Osten 16,08 Euro. Bei Frauen beträgt der Durchschnittslohn im Westen 13,55 Euro und im Osten 12,54 Euro. Männliche Beschäftigte mit 25 bis 35 Wochenstunden kommen im Westen auf 17,45 Euro Stundenlohn, im Osten auch 13,07 Euro. Weibliche Arbeitnehmer verdienen im Westen durchschnittlich 14,06 Euro und im Osten 12,07 Euro pro Stunde. Weil viele Überstunden nicht mehr bezahlt werden, verdienen Beschäftigte mit 45 Arbeitsstunden und mehr pro Woche weniger als regulär Vollzeit-Beschäftigte. Im Westen bekommen Männer hier im Durchschnitt 14,79 Euro pro Stunde, Frauen 11,95 Euro. Im Osten verdienen Männer mit 45 Stunden und mehr pro Woche durchschnittlich 13,72 Euro pro Stunde, bei Frauen sind es 9,09 Euro.

Über dts Nachrichtenagentur

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