Belgien macht Schluss mit Cent-Münzen

Das Nachrichtenportal N-TV berichtet über eine positive Bilanz, nachdem Belgien vor einigen Wochen die 1 und 2 Cent Münzen abgeschafft hatte. Die Einzelhändler in unserem Nachbarland sind nunmehr dazu angehalten, Beträge auf die nächsten 5 Cent auf- oder aber abzurunden. Heißt im Klartext: Kostete ein Artikel bis dato 4,99 Euro, muss seit Anfang Dezember auf 5 Euro glatt aufgerundet werden. Abrunden wäre hier ebenfalls denkbar, solange es für den Einzelhandel auf lange Sicht wirtschaftlich bleibt. Das Gesetz wurde erst vor wenigen Wochen verabschiedet, zeigt aber jetzt schon positive Auswirkungen. Auch auf der deutschen Insel Wangerooge wird der Verzicht auf kleine Münzen freiwillig praktiziert. Dies begründet sich hier jedoch nicht mit einem Gesetz, sondern vielmehr mit den hohen Transportkosten. Kunden, die in Belgien unterwegs sind, dürfen ihre kleinen Münzen weiterhin verwenden. Aus diesem Grund wird es im Handel auch weiterhin 1 Cent als Wechselgeld geben. Jedoch will man langfristig ganz von den Münzen wegkommen.

Einfacher Zahlen ohne Kleingeld

Hin und wieder werden Verkäufer nach wie vor von Kunden angesprochen. Wirklich verärgert ist jedoch niemand über die neue Gesetzgebung. Insbesondere das Sparpotential scheint enorm. Die Transportkosten waren auch in Belgien ein Problem. Werden Rollen mit kleinen Münzen beschafft, sprengen diese Kosten am Ende den eigentlichen Wert der Münzen. Hierzulande bevorzugen es die Menschen, mit Bargeld bezahlen zu dürfen. Allerdings geht der Trend immer stärker in Richtung digitale Zahlungsmittel. Wenn nun doch bar gezahlt wird, dann macht es schlussendlich für alle Seiten Sinn, möglichst auf 1 und 2 Cent Münzen zu verzichten. Viele Insider gehen tatsächlich davon aus, dass die Abschaffung in Deutschland nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Eine Entscheidung auf EU-Ebene, die wurde bisher allerdings nicht getroffen.

Alternativen zum Cent: Digitale Zahlungsmittel auf dem Vormarsch

Oftmals ist davon die Rede, dass auf kurz oder lang eine komplette Bargeldabschaffung droht. Noch scheinen wir davon relativ weit weg. Dennoch kann es natürlich nicht schaden, sich mit digitalen Zahlungsmethoden auseinanderzusetzen. Wer beispielsweise Online Gaming liebt und Angebote wie die NetBet App nutzt, der weiß inzwischen: Zahlungen mit EcoPayz, MuchBetter, Paysafecard & Co. funktionieren super sicher und ohne lästiges Kleingeld in der Tasche. Auch vor Ort kann übrigens problemlos mit MuchBetter gezahlt werden. Sobald der kleine, fast schon unscheinbare Schlüsselanhänger aktiviert ist, braucht es nicht einmal mehr ein Portemonnaie, um im Geschäft zu bezahlen. Gerade mobile Casinospieler wissen die Vorteile virtueller Zahlungsmittel längst zu schätzen. Dass die auch in landbasierten Unternehmen eine immer größere Rolle spielen, verwundert nicht. Denn obgleich Cent-Münzen nach wie vor genutzt werden, geht der Trend immer weiter weg von Bargeld.

Deutschland vorerst nicht betroffen

Wie der Schwarzwälder Bote berichtete, wird man hierzulande vorerst nicht um die geliebten Cent-Münzen fürchten müssen. Die Bundesregierung hat sich deutlich gegen eine Wechselgeld Reform ausgesprochen und sagt dazu: „Derzeit ist nicht geplant, in der Bundesrepublik Deutschland eine Rundungsregelung wie in Belgien einzuführen.“ Trotz allem hat sich das Runden von Beträgen auch hierzulande längst bewährt. Beim Aufrunden beispielsweise, das von immer mehr Supermärkten auf Wunsch praktiziert wird, fließen diese Kleinstbeträge in soziale Einrichtungen. Hilfsbedürftigen kommen auf lange Sicht durchaus nützliche Summen entgegen, denn wenn jeder zahlende Kunde auf ein paar Cent verzichten kann, geht es schnell um tausende Euro, die dem guten Zweck dienen. 2018 zeigte sich, dass die kleinen Cent-Stücke nach wie vor beliebt bei deutschen Kunden seien. Und auch in anderen Ländern sieht es recht ähnlich aus. Laut Finanzministerium wäre eine Abschaffung erst dann denkbar, wenn die gesamten Mitglieder der EU zustimmen. Bis dahin sind die Cent-Münzen ein in der EU-festgelegtes Zahlungsmittel. Wer also künftig nach Belgien reist, kann weiterhin problemlos mit 1 und 2 Cent bezahlen.