Bayern – BOS-Digitalfunk hat Bewährungsprobe beim G7-Gipfel bestanden

Digitalfunk BayernDer G7-Gipfel stellte den BOS-Digitalfunk europaweit vor seine bislang größte Herausforderung. Dank des robusten und leistungsfähigen TETRA-Funkstandards hat er sich nach den Worten von Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck  jedoch hervorragend bewährt: „Auch unter Volllast und bei Unwetter funktionierte die Technik einwandfrei“, so Eck. Über den gesamten Einsatz hinweg wurden deutlich mehr als 30.000 verschiedene Einsatzgeräte genutzt. Am Samstag waren fast 18.000 Einsatzgeräte im Einsatz –  an einer Basisstation mitunter bis zu 7.500 Endgeräte zeitgleich. Eck: „Damit setzte der Einsatz europaweit Maßstäbe, vergleicht man ihn mit dem bisher größten Digitalfunk-Einsatz bei der Olympiade 2012 in London. Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst – alle Einsatzkräfte waren mit dem BOS-Digitalfunk mehr als zufrieden“.

Seit Ende Februar 2014 wurde die für den Digitalfunk im G7-Bereich erforderliche Infrastruktur errichtet, funktechnisch vermessen und feinjustiert. Auch die Leitstellen von Feuerwehr und Rettungskräften sowie der Polizei wurden für den Digitalfunk ertüchtigt. Parallel dazu wurden alle Einsatzkräfte vor Ort und ihre Fahrzeuge mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Seit Ende April 2015 konnte in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau, also im Kernbereich des G7-Einsatzraums, vollständig digital gefunkt werden.

Der Aufbau des Digitalfunknetzes befindet sich nun in seiner Schlussphase. Ab dem Jahr 2016 wird der Digitalfunk allen BOS in Bayern zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zur Technik unter www.digitalfunk.bayern.de, www.digitalfunk-hilft-helfen.de oder www.bdbos.bund.de