Asylanträge steigen im Mai um knapp 50 Prozent

Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die Zahl der Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist um Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 49 Prozent angestiegen. Insgesamt wurden 12.457 Asylanträge gestellt, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Davon waren 11.160 Erstanträge und 1.297 Folgeanträge.

Entschieden hat das Bundesamt im Mai 2014 über die Anträge von 9.394 Personen. 2.021 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention (21,5 Prozent aller Asylentscheidungen). Zudem erhielten 397 Personen (4,2 Prozent) subsidiären Schutz im Sinne der EU-Richtlinie 2011/95/EU. Bei 153 Personen (1,6 Prozent) wurden Abschiebungsverbote festgestellt. Für den Zeitraum Januar bis Mai 2014 wurde gar ein Anstieg von 61,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum festgestellt. Die meisten Asylanträge kamen im Mai aus Syrien, gefolgt von Eritrea und Serbien.

Über dts Nachrichtenagentur

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