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Samstag. 06. März 2021 / 09

Apropos Schnee: Mit diesen Lebensmitteln wird Ihnen warm!

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Wenn es draußen schneit überschlagen sich die einen vor Freude und können es kaum erwarten, den Schlitten oder die Skier aus dem Keller zu holen oder zu einem Spaziergang durch die winterliche Pracht aufzubrechen. Andere wiederum begegnen der weißen Pracht mit etwas weniger Euphorie: Menschen, die schnell frieren, haben im Winter vor allem damit zu tun sich halbwegs aufzuwärmen. Dann heißt es Heizung aufdrehen und alle Decken zusammensuchen die man gerade so finden kann. Doch eine wirklich nachhaltige Lösung ist das dann auch nicht.

Was viele nicht wissen: auch Essen kann dabei helfen gegen die Kälte anzukämpfen. Doch nicht alle Lebensmittel sind gleich gut geeignet, den Körper von innen zu wärmen. Stattdessen gilt es auf die richtigen Lebensmittel zu setzen, um den Stoffwechsel so richtig anzukurbeln und sich vom frieren zu verabschieden.

Diese Lebensmittel heizen die innere Heizung an!

Wie kann es überhaupt sein, dass bestimmte Lebensmittel unseren Körper wärmen und andere nicht? Grundsätzlich liegt das an der sogenannten “nahrungsinzudierten Thermogenese”, bei der unser Körper durch die Verstoffwechslung von Nahrung Energie verbraucht und dabei Wärme erzeugt.

Je nachdem, welche Lebensmittel aufgenommen werden, kann dieser Prozess unterschiedlich stark ablaufen. So sorgen etwa Proteine für den größten Effekt: rund 30-40% des über die Nahrung aufgenommenen Eiweißes werden zu Wärme umgewandelt. Bei Kohlenhydraten (5-8%) oder Fetten (2-3%) ist die Ausbeute deutlich geringer.

Unabhängig davon gibt es noch eine Reihe bestimmter Lebensmittel, denen eine besonders Hohe Wirkung auf die Wärmebildung im Körper nachgesagt wird – allen voran Grüner Tee, Kaffee bzw. Koffein oder scharfe Lebensmittel wie Chili.

Noch einen Schritt weiter gehen die Lehren aus der traditionellen chinesischen Medizin, die man hierzulande vor allem vom Konzept der Akupunktur kennt.

Wärmende Lebensmittel aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

Auch in den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin spielen wärmende Lebensmittel eine große Rolle. Die Annahmen gehen dabei weit über den rein biologischen Prozess der Thermogenese hinaus.

Ein grundlegendes Konzept der traditionellen chinesischen Medizin ist die Unterscheidung zwischen Yin und Yang, zwei entgegengesetzten und doch miteinander in Verbindung stehenden Prinzipien. Dieses Prinzip wird dabei auch auf die Ernährung angewendet.

Während Yin-reiche Lebensmittel wie Gurken oder Tomaten eine kühlende Wirkung haben und daher im Sommer auf dem Speiseplan stehen sollten, haben Yang-reiche Lebensmittel die wärmende Wirkung, die man sich im Winter erhofft.

Ziel der traditionellen chinesischen Medizin ist es letztendlich, die beiden Kräfte im Gleichgewicht zu halten, da ein Ungleichgewicht zu Störungen führt. Wer zum Beispiel im Winter schneller friert als andere, der gilt als Yin-dominiert. Die Therapie wäre in diesem Fall, mehr Yang-reiche Lebensmittel zu essen und so den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Gute dabei: die Auswahl an Yang-reichen Lebensmittel ist sehr groß. Ein kurzer Blick auf die aktuellen Angebote der Supermärkte, die man zum Beispiel im Penny Prospekt für nächste Woche oder anderen Broschüren findet, offenbart schnell, dass man diese prima im Supermarkt um die Ecke kaufen kann. So sind zum Beispiel die ersten paar Seiten im Penny Prospekt gefüllt mit leckeren Yang-reichen Produkten, wie Rindfleisch oder Spitzpaprika. Wie groß die Auswahl an Yang-reichen Lebensmitteln tatsächlich ist können Sie der folgenden Liste entnehmen.

Rote Fleischsorten

  • Schwein
  • Rind
  • Lamm
  • Wild

Fisch

  • Hering
  • Thunfisch
  • Kabeljau
  • Scholle

Gemüse

  • Frühlingszwiebeln
  • Lauch
  • Kürbis
  • Rote Beete

Obst

  • Zwetschgen
  • Kumquats
  • Granatapfel

Nüsse

  • Maronen
  • Walnuß
  • Haselnuss

Gewürze

  • Chili
  • Curry
  • Ingwer
  • Anis
  • Koriander
  • Kümmel
  • Senf
  • Knoblauch
  • Cayenne-Pfeffer

TCM-Rezepte gegen die Kälte – Innere Wärme mit Genuss

Ein Blick auf die oben genannten Lebensmittel mit wärmender Wirkung macht vor allem eins klar: wer mit den richtigen Lebensmitteln die innere Heizung anfeuern und damit gegen die Winterkälte ankämpfen will, der muss keine strenge Diät führen oder sich sonst irgendwie einschränken – schließlich ist die Auswahl an möglichen Zutaten sehr groß. Und dementsprechend vielfältig ist auch die Auswahl an Rezepten aus der traditionellen chinesischen Medizin, die den Körper von innen heraus wärmen.

Mit diesem Wissen ist es dann auch tatsächlich an der Zeit, den nächsten Einkauf zu planen und durch einen Blick in den Prospekt für nächste Woche bereits alle Angebote im Blick zu haben. Und wenn es nach einem feurigen Mahl voller wärmender Lebensmittel immer noch leicht fröstelt, der packt sich einfach in eine kuschelige Decke ein und hält ein kleines Verdauungsschläfchen, bis die Lebensmittel ihre volle Wirkung entfalten können.

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