A7 – Neu-Ulm | Schwerer Unfall zwischen Pkw und Lkw – Blutentnahme durchgeführt

Foto: Zwiebler

Ein Mittelschwerverletzter und hoher Sachschaden waren die Folge eines Verkehrsunfalls am Freitagmorgen, 07.02.2020, auf der BAB A7 in Fahrtrichtung Kassel.

Foto: Zwiebler

Gegen 07:30 Uhr befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Pkw, zwischen dem Autobahndreieck Hittistetten und der Anschlussstelle Nersingen, den linken der beiden Fahrstreifen. Ohne erkennbaren Grund, kam der Fahranfänger vom linken Fahrstreifen auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte hier mit dem Auflieger eines Sattelzuggespanns. Hierdurch kam der Pkw ins Schleudern und kollidierte mit einem nachfolgenden Fahrzeug auf dem linken Fahrstreifen. Der Pkw des Verursachers wurde stark beschädigt und der Fahrer kam mittelschwerverletzt mit dem Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus. Da zunächst mit Schwerstverletzten gerechnet werden musste, war ein Rettungshubschrauber an der Unfallörtlichkeit eingesetzt. Aufgrund von verteilten Fahrzeugteilen über die gesamte Fahrbahn, war zunächst eine Vollsperrung notwendig. Nach Reinigung des linken Fahrstreifens konnte dieser nach einer Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden. Gegen 11:00 Uhr konnte nach Bergung aller Fahrzeuge auch der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben werden.

Neben dem Rettungsdienst, waren die Feuerwehr Senden, sowie die Autobahnmeisterei Vöhringen zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle eingesetzt. Die beiden beteiligten Pkws mussten abgeschleppt werden, ebenso der Auflieger des Lkws, aufgrund eines Achsschadens.

Im Verlauf der Unfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte, dass der Unfallverursacher zum Zeitpunkt des Unfalles unter Alkoholeinfluss gestanden war. Es wurde bei diesem eine Blutentnahme durchgeführt und dessen Führerschein sichergestellt.

Im Rückstau dieses Unfalls ereignete sich auf dem rechten Fahrstreifen ein weiterer Unfall. Ein Lkw war auf das Heck eines anderen Lkws aufgefahren. Es wurde hier niemand verletzt. Der auffahrende Lkw musste ebenfalls abgeschleppt werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine weitere Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Günzburg.

Bei den beiden Unfällen entstand insgesamt mindestens 100.000 Euro Sachschaden.

Durch die eingesetzten Beamten musste festgestellt werden, dass zahlreiche Fahrzeugführer Lichtbilder von der Unfallstelle fertigten. Insgesamt fünf Fahrzeugführer werden zur Anzeige gebracht, welche während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten.