ZEW-Konjunkturerwartungen im Mai deutlich gesunken

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Mannheim – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Mai deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index fiel von 53,3 Punkten im April auf 41,9 Zähler. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Auch die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verschlechterten sich im Mai: Hier ging es gegenüber April um 3,6 Zähler auf nun 61,2 Punkte nach unten.

Die Bewertung der momentanen konjunkturellen Lage in Deutschland sank um 4,5 Zähler auf 65,7 Punkte, während der Indikator für die konjunkturelle Lage in der Eurozone im Mai um 11,8 Punkte auf minus 16,5 Zähler stieg. „Im Mai korrigieren die Finanzmarktexperten ihre zuletzt optimistischen Erwartungen. Maßgeblich für diese Revision dürften das unerwartet niedrige Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2015 und die Turbulenzen an den Aktien- und Anleihen-Märkten sein“, sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest mit Blick auf die Zahlen. „Dennoch gehen nach wie vor nur wenige Umfrageteilnehmer von einer tatsächlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aus.“

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