Zentralrat der Muslime verurteilt Judenhass und ISIS-Terror

Berlin – Vor dem Aktionstag an Freitag in bundesweit rund 2.000 Moscheen hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, Hass gegen Juden und Terror im Namen des Islam verurteilt. Der „Bild“ (Freitag) sagte Mazyek: „Wir wollen nicht schweigen, wenn hierzulande aus Rassismus Brandanschläge auf Moscheen und Synagogen verübt werden.“ Man dürfe auch nicht schweigen, „wenn Menschen den muslimischen Glauben missbrauchen, um Unrecht zu begehen. Das sind in Wahrheit Terroristen und Mörder, die den Islam in den Dreck ziehen und den Menschen – auch ihren eigenen Glaubensbrüdern – Hass und Leid bringen, in Syrien, im Irak und an anderen Orten“, erklärte Mazyek.

Der Zentralratsvorsitzende betonte, der Islam sei „eine friedliche Religion. Er erklärt Hetzparolen oder Judenhass, Enthauptungen oder Christenverfolgung zur Todsünde.“ Deshalb lade der Zentralrat der Muslime „alle Bürger ein, mit uns beim Freitagsgebet in unseren Moscheen und bei den Friedenskundgebungen überall im Lande für ein friedliches Miteinander zu beten und zu demonstrieren“.

Über dts Nachrichtenagentur

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