Zeitung: Verhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL gescheitert

ICE der Deutschen Bahn in Berlin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: ICE der Deutschen Bahn in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Die erneuten Tarifgespräche zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sind offenbar gescheitert: Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Bahn-Kreise berichtet, hat es in den vergangenen Tagen mehrere Gespräche gegeben, an denen unter anderem Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber und GDL-Chef Claus Weselsky beteiligt waren. Dabei lag ein Tarifvertragsentwurf auf dem Tisch, der auch das Verfahren regeln sollte, welche Gewerkschaft für welche Berufsgruppe verhandelt. Die GDL will nicht nur für die Lokführer, sondern auch für das Zugpersonal verhandeln, das aber bisher von der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vertreten wurde.

Die Bahn war dabei auch auf den Wunsch der GDL eingegangen, mit der EVG zeitgleich und am gleichen Ort Tarifgespräche zu führen, schreibt das „Handelsblatt“. Trotzdem habe die GDL die Gespräche scheitern lassen.

Über dts Nachrichtenagentur

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