Zeitung: Ausländer sollen durch BaföG-Reform besser gestellt werden

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Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Im Zuge der BaföG-Reform, die am Mittwoch im Bundeskabinett auf der Tagesordnung steht, sollen auch Ausländer besser gestellt werden. Nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe) können Studierende aus Nicht-EU-Ländern, die aus humanitären oder familiären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis haben oder geduldet sind, künftig schon nach 15 Monaten legalen Aufenthalts in Deutschland einen Bafög-Antrag stellen. Bisher galt eine Frist von vier Jahren.

15 Monate seien eine Zeitspanne, „nach der typischerweise davon ausgegangen werden kann, dass der Aufenthalt im Bundesgebiet nicht mehr kurzfristiger oder vorübergehender Natur ist“, heißt es der Zeitung zufolge zur Begründung. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bestätigte die Änderung der Zeitung. „Integration funktioniert am besten durch Bildung“, sagte sie. Mit der Verbesserung setze die Regierung ein Zeichen, „dass uns diese Menschen mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen willkommen sind.“ Die Regelung soll zum Wintersemester 2016/2017 in Kraft treten, so wie auch die geplante Anhebung der Bedarfssätze.

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