Zach Braff: Ich habe kaum Alphamännchen-Eigenschaften

New York – Zach Braff, US-Schauspieler und Regisseur, sieht sich selbst eher als ein zaghaftes Exemplar von Mann. In einem Interview mit „Spiegel online“, sagte er auf die Frage, ob er im täglichen Leben über Genderrollen nachdenke: „Ja, das tue ich. Und ich merke, dass ich kaum Alphamännchen-Eigenschaften hab. Immerhin mag ich Motorräder und deutsche Sportwagen.“

Wie die Hauptfigur in seinem neuen Film „Wish I Was Here“ gefallen dem „Scrubs“-Star absurde Situationen. „Immer wenn ich meine Tageslinsen in der Toilette herunterspülte, musste ich daran denken, dass ich schließlich mein ganzes Leben durch sie gesehen habe, und dass ich sie – gemeinsam mit den Erinnerungen – eigentlich gern in einem Aquarium aufbewahren würde.“ Seinen neuen Film finanzierte Braff durch Crowdfunding und zeigte sich begeistert: „Mir hatten alle gesagt, dass es garantiert nicht klappt. Ich glaube aber an Crowdfunding, ich selber finanziere auch jede Menge Sachen. Ich habe schon ein neues Fahrradlicht gesponsert, sehr schicke Laser-Cut-Visitenkarten aus Holz, eine Dokumentation über Videospiele. Ich bin wahrscheinlich ein bisschen süchtig. Es ist wie ein Glücksspiel mit gutem Karma: Ich mag dich, hier sind zehn Dollar.“

Über dts Nachrichtenagentur

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