Wulff: Aussagen zum Islam und zur EZB haben Medien gegen mich aufgebracht

Christian Wulff, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Wulff, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg – Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff sieht den Grund der Affäre, die zu seinem Rücktritt führte, im Wesentlichen in der Auseinandersetzung mit den Medien: Seine Äußerungen zum Islam und zur Europäischen Zentralbank (EZB) hätten einige Medienvertreter gegen ihn aufgebracht, sagte Wulff beim „Zeit“-Wirtschaftsforum in Hamburg. Einige hätten sich sogar im Ausland damit gerühmt, ihn „weggeschafft“ zu haben. Er habe die deutsche Bevölkerung immer voll hinter sich gehabt und habe sich nie mit ihr „in Diskrepanz gesehen“, sagte das frühere Staatsoberhaupt.

Außerdem sei er entgegen der Berichte in den Medien immer auf dem Boden geblieben. „Ich bin nie abgehoben“, so Wulff im Gespräch mit „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo. Der frühere Ministerpräsident Niedersachsens war im Februar 2012 vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten.

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