Wohnungseinbrüche: Polizei bildet eine Sonderkommission

SOKO WED Quadrat_gruenDas Polizeipräsidium Schwaben Süd/West reagiert auf die stetig steigenden Wohnungseinbrüche mit der Bildung einer Sonderkommission und geht damit einen neuen Weg zur Bekämpfung dieser Delikte.

Seit einigen Jahren sehen sich die Polizeien in Deutschland mit steigenden Einbrüchen in Wohnungen und Häusern konfrontiert. Der Schutzbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West bildet hier keine Ausnahme, wenngleich sich die Deliktszahlen im bundes- und bayernweiten Vergleich noch immer auf einem unterdurchschnittlichen Niveau befinden.

„Jeder Wohnungseinbruch belastet die Opfer und deren Sicherheitsempfinden enorm, da erheblich in die Privatsphäre eingegriffen wird. Für die Polizei hat die Bekämpfung der Wohnungseinbrüche daher höchste Priorität. Aus diesem Grund schöpfen wir entschieden alle Möglichkeiten aus, um diesem Phänomen entgegen zu treten“, betont Polizeipräsident Werner Strößner hervor.

Aus diesem Grund bildete das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zum 1. Oktober eine „Sonderkommission Wohnungseinbruch“.

Kriminaldirektor Michael Keck führt hierzu als Leiter der Soko aus, „Ziel der Soko ist es, die Deliktszahlen zu reduzieren, sowie Täter und Tätergruppen zu identifizieren und festzunehmen. Innerhalb der Soko beschäftigen sich erfahrene Kollegen der Kriminal- und Schutzpolizei ausschließlich mit den Wohnungseinbrüchen. Dabei unterstützen sie Kollegen mit einer zielgerichteten Fahndung, Lageauswertung und Öffentlichkeitsarbeit.“

Durch die Soko Wohnungseinbruch werden die bisher bereits umfangreich geführten Maßnahmen nochmals erheblich intensiviert. So werden Täterstrukturen besser beleuchtet, Lageauswertungen intensiver ausgetauscht und Zusammenhänge besser erkannt.

Mit erfahrenen Kriminalbeamten wird die Qualität der Spurensicherung und täterorientierten Ermittlung noch weiter optimiert. Weitere Schwerpunkte bilden die Bereiche Fahndung und Öffentlichkeitsarbeit.

Darüber hinaus ist das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auch weiterhin auf Informationen aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
„Immer wieder erhalten wir durch Anwohner und Passanten Hinweise, die nicht selten zur Ermittlung und Festnahme von Einbrechern führen. Meine dringende Bitte ist daher weiterhin, jede Auffälligkeit unverzüglich der Polizei unter der 110 mitzuteilen. Wir sind dann in der Lage, entsprechend zu reagieren und sofort Maßnahmen einzuleiten. Haben Sie keine Scheu, die Notrufnummer 110 anzurufen“, hebt Werner Strößner hervor!