Wetterdienst: Außer im Norden fast überall gute Sicht auf Sonnenfinsternis

Offenbach – Am Freitagvormittag werden die meisten Menschen in Deutschland eine gute Sicht auf die partielle Sonnenfinsternis haben. Grundsätzlich verbleibt Deutschland am Freitag unter Hochdruckeinfluss, der sich vom Ostatlantik über Mitteleuropa bis nach Russland erstreckt, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Allerdings nähert sich ein Ausläufer eines schwachen Tiefs über Südnorwegen der deutschen Nordseeküste.

Im Vorfeld dieses Tiefausläufers gelangt bereits in den bodennahen Schichten etwas feuchtere Meeresluft in den Westen und Norden Deutschlands. Dies führt einerseits zu einer hochnebelartigen Bewölkung in einigen Gebieten Westdeutschlands und andererseits zu mittelhoher und hoher Bewölkung im Norden. Dahingegen bleiben die Mitte und der Süden Deutschlands weitestgehend unberührt von stärkeren Wolkenfeldern. Konkret bedeutet dies, dass in Teilen Nordrhein-Westfalens und in den nördlichen Bereichen von Rheinland-Pfalz durch eine hochnebelartige Bewölkung die Sicht auf die Sonnenfinsternis vernebelt sein kann. Diese Hochnebeldecke wird sich voraussichtlich auch nur zögerlich auflösen. Dennoch bestehen gute Chancen, dass sich zum Höhepunkt der partiellen Sonnenfinsternis nur noch kleinere Hochnebelfelder am Himmel befinden. Im Norden und Nordosten Deutschlands, genauer gesagt im Norden von Niedersachsen, in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg zeigen sich oftmals mittelhohe und hohe Wolken. Allgemein besteht in diesem Bereich ein Nord-Süd-Gefälle bzgl. des Bedeckungsgrades. Hier stellen der Süden Brandenburgs, Sachsen-Anhalts und Niedersachsens den Übergangsbereich zwischen dem wolkigen oder bedeckten Norden und dem sonnigen Süden dar. In diesem Übergangsbereich bestehen allerdings gute Chancen, dass der Blick zur Sonne lediglich nur durch dünne Schleierwolken etwas getrübt wird.

Über dts Nachrichtenagentur