Wenders: Kulinarische Katastrophen auf weiten Reisen

Wim Wenders, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wim Wenders, über dts Nachrichtenagentur

Berlin – Wim Wenders (69) muss sein Leben als weit gereister Filmemacher immer wieder mit kulinarischen Katastrophen bezahlen. „Die schlimmste Erfahrung hatte ich in Taiwan“, erzählte Wenders der „Bild am Sonntag“. „Da war ich beim Bürgermeister von Taipeh eingeladen, der hat fermentierten Tofu serviert. Das riecht wie Kloake.“

Weil er der Ehrengast gewesen sei, habe er als Erster den Topf gereicht bekommen: „Das war das Allerhärteste, was ich je zu mir genommen habe.“ Geweigert habe er sich, in Hongkong aus dem Hirn eines lebenden Affen zu löffeln. Wenders: „Die Gastgeber waren natürlich beleidigt, aber irgendwo muss man einen Strich ziehen.“

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