Welthungerhilfe besorgt über wirtschaftliche Lage in Ebola-Gebieten

Bonn – Die Welthungerhilfe hat sich besorgt über die wirtschaftliche Lage in den von Ebola betroffenen Gebieten in Westafrika gezeigt: Die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Virus hätten massive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. So würden beispielsweise in Sierra Leone Investitionen gekürzt oder verschoben, ausländische Unternehmen zögen sich aus dem Land zurück, erklärte Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe, am Donnerstag. „Die Region wird zunehmend von internationalen Märkten isoliert und staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit beeinträchtigen den Handel.“

Tausende Schulen und viele Märkte blieben geschlossen, die für Nahrungsmittel stiegen drastisch. Unterdessen beraten die EU-Gesundheitsminister auf einem Sondertreffen in Brüssel über Maßnahmen gegen Ebola.

Über dts Nachrichtenagentur

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