Weltgrößte Konzerne wieder mehrheitlich aus den USA und Europa

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Berlin – 81 der 100 wertvollsten Konzerne sind in Nordamerika und Europa beheimatet. Das belegen Berechnungen des „Handelsblatts“ (Montagausgabe). Ganz vorn in der globalen Rangliste der Börsenwerte stehen Apple, Microsoft und Exxon Mobil.

Ende der 80er Jahre stammte noch jede zweite der 100 größten Firmen aus Japan. Heute ist Toyota das einzige Unternehmen von Weltrang. Anfang des Jahrtausends dominierten Firmen aus den Schwellenländern die Weltbörsen. Doch auch das blieb eine Momentaufnahme: Brasilien stellt heute nur noch einen Konzern in den Top 100, Indien gar keinen mehr, Russland ebenso wenig. Als einziges Schwellenland ist die Volksrepublik China stark vertreten – mit elf Firmen. Zum Vergleich: Mehr als die Hälfte – insgesamt 52 – der wertvollsten Firmen der Welt haben ihren Sitz in den USA. Aus Deutschland stammen derzeit fünf der wertvollsten Konzerne. Vorn steht der Chemieriese Bayer auf Platz 57 – mit einem Börsenwert von knapp 100 Milliarden Euro. Später folgen VW, Siemens, Daimler und SAP. Insgesamt stellt die weltweit viertgrößte Volkswirtschaft damit auch das viertgrößte Kontingent.

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