Weitere "Russlandtage" in Baden-Württemberg und Thüringen geplant

Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart/Erfurt – Trotz gegenseitiger Sanktionen plant Russland Veranstaltungen mit dem Ziel, die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zu stärken. „Wir planen auch in Thüringen und in Baden-Württemberg Russlandtage“, sagte Andrey Zverev, Handelsgesandter der Russischen Föderation, der „Welt“. Der Diplomat sprach sich zudem dafür aus die Sanktionsspirale, in der sich EU und Russland befinden, zu beenden.

„Die Embargos bringen ganze Wertschöpfungsketten zum Erliegen“, sagte Zverev. „Auf beiden Seiten entstehen nicht nur Kosten für Unternehmen, sondern auch Ausfälle für den Zoll und stärkere Belastungen für die Sozialsysteme, wenn die Geschäftsleute pleite gehen.“ Bereits am 30. September und 1. Oktober soll in Mecklenburg-Vorpommern die Unternehmerveranstaltung „Russlandtag“ in Kooperation mit dem Handels- und Wirtschaftsbüro der Botschaft der Russischen Föderation stattfinden. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). Gastsprecher ist Altkanzler Gerhard Schröder (SPD). Die Veranstaltung wird von CDU und Grünen heftig kritisiert.

Über dts Nachrichtenagentur

Anzeige