Weihnachten und die Taschendiebe

Memmingen/Schwaben | 23.11.2011 | 11-1482

polizeiauto-40Traditionell werden die vorweihnachtlichen Einkäufe mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt verbunden. Deshalb haben einige Besucher – trotz der Möglichkeit mit einer EC- oder Kreditkarte zahlen zu können – hohe Geldbeträge dabei.

Und alle Jahre wieder kommen auch die Taschendiebe.

Die Taschendiebe sind meistens zu zweit oder zu dritt und teilen sich die Arbeit. Einer rempelt zum Beispiel sein Opfer an, bedrängt es oder fragt mit einem Stadtplan nach dem Weg, ein anderer fasst unauffällig in die Taschen des Opfers und gibt die Beute an einen dritten Komplizen ab, der schnell verschwindet. Professionelle Taschendiebe erbeuten ungefähr 250 Euro pro Tat und klauen nicht nur einmal am Tag.

Die Polizei überwacht in Zivil und in Uniform täglich die Innenstadt und den Weihnachtsmarkt, ist aber auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen.

So können Sie sich selbst vor Taschendieben schützen und weiteren Ärger vermeiden:

  • ·        Nehmen Sie grundsätzlich nur soviel Bargeld mit, wie Sie voraussichtlich an diesem Tag benötigen. Nutzen Sie die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.
  • ·        Geld, Schecks, EC- und Kreditkarten sind am besten in verschließbaren Innentaschen der Bekleidung aufgehoben.
  • ·        Halten Sie Ihre Handtasche oder den Rucksack stets geschlossen, klemmen Sie sie unter den Arm oder tragen Sie sie vorn am Körper und lassen Sie sie nicht lose über die Schulter hängen.
  • ·        Seien Sie gegenüber aufdringlichen, drängelnden oder rempelnden Personen misstrauisch.
  • ·        Beobachten Sie die Menschen in Ihrer Umgebung. Gibt es da jemanden, der sich nur nach Taschen umsieht und sich lange an einem Platz aufhält?
  • ·        Lassen Sie Handtaschen, Einkaufstüten und Geschenkpakete nicht unbeaufsichtigt liegen.
  • ·        Sollten Sie trotz aller Vorsicht doch bestohlen werden, zeigen Sie die Straftat umgehend bei der Polizei an.
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